Über die Arbeiten von Alexis Schobert schrieb der bekannte Künstler Herbert Weinmüller-Gaiger:

 

"Alexis Schobert abstrahiert Räume meistens in kurzen Serien mit einer reduzierten Farbwahl.

In diesen, meist großformatigen Arbeiten, genügen ihm oft drei Farben manchmal aber auch nur Grautöne, die er in gezielten Farbverläufen aufträgt, um sie dann später spontan teilweise mit wilden Hieben zu zerkratzen. So entsteht ein Wechselspiel zwischen der Weite der Fläche und der rauhen Nähe der dunklen Strukturen.

Sehen wir hier eine Metapher, wie wir mit unserer Welt umgehen? Oder erinnert Alexsis Schobert den Betrachter bewusst an Landschaften, besetzt mit imaginären Kränen bzw. Raffinieren oder monströsen Stadtformen? Das glaube ich nicht, dazu sind seine Werke zu spontan - zu emotional. Doch es entstehen Assoziationen von Wirklichkeiten in unseren Köpfen und vor allem in unserer Seele, mal anziehend und dann wieder befremdlich - jedoch unserer realen Welt so ähnlich.

Alexis Schobert ist ein Vermittler von Gefühlen und erzeugt in uns Bilder von der heimeligen Höhle bis zur eiskalten Leere, aber immer so wie wir uns zur Zeit des Betrachtens seiner Kunst fühlen.

Alexis Schobert gewährt uns mit seinen abstrakten Werken einen kleinen Einblick in seine Seele und auch in unsere, wenn wir uns darauf einlassen.“

 

Alexis Schobert malt seit 2007 autodidaktisch, ist Mitglied der Künstlergruppe El-Kordy in Wien und hat sich an zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt. Auch in Einzelausstellungen hat er seine Arbeiten bereits präsentiert. Seine Werke befinden sich in Privatbesitz, Unternehmen, sowie im  Museum Ilok/Kroatien und Henan Art Museum/China.